Zum Tod von Jürgen Habermas und Alexander Kluge
30. März 2026
„Gerade in der Krise der Aufklärung kann man sich keine Mutlosigkeit leisten.“ So Alexander Kluge in einem Interview in der Zeit (13/2026) zum Tod von Jürgen Habermas. Er denkt dabei laut über die gesellschaftlichen Herausforderungen angesichts autoritärer Tendenzen in der Gesellschaft und angesichts einer Öffentlichkeit in der Krise nach. In diesem Satz kommt ein „Trotzdem“ oder „trotz aller Widernissen“ zur Sprache. Denn die Mutlosigkeit – das Bangemachen – käme einer Selbstaufgabe gleich. Und so hält sich Alexander Kluge, der 70 Jahre ein Weggefährte Jürgen Habermas war, nach seinem Tod an diesen Impuls des „Weitermachens“. Wenige Tage später ist auch Alexander Kluge gestorben.
Zum im Wartebereich hängenden Bild in der Praxis
15. März 2026
„Mein Flügel ist zum Schwung bereit ich kehrte gern zurück denn blieb‘ ich auch lebendige Zeit ich hätte wenig Glück. Gerhard Scholem, Gruß vom Angelus
Es gibt ein Bild von Klee, das…
Vorlesungsankündigung Sommersemester 2026
1. März 2026
Im Sommersemester 2026 biete ich an der KU Linz die Vorlesung „Was ist der Mensch? Psychoanalytische Anfragen an die philosophische Anthropologie“ an. Ausgangspunkt soll dabei die…
Zum Tod von Jürgen Habermas und Alexander Kluge
30. März 2026
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